In-vitro-Fertilisation - IVF

Im Gegensatz zu den bisher genannten Verfahren erfolgt bei der IVF-Behandlung (In-vitro-Fertilisation = Befruchtung im Reagenzglas) die Vereinigung der aus Ihrem Eierstock entnommenen Eizellen mit dem Sperma Ihres Ehemannes/Partners außerhalb Ihres Körpers, eben in vitro (lat. vitrum = Glas).

Die Verschmelzung von Ei- und Samenzelle zu neuem Leben (Embryo) erfolgt dabei genauso selbstständig wie sonst auch, nur eben nicht im Eileiter, sondern in der Petrischale im Brutschrank.

Die befruchteten Eizellen werden nach erfolgter Zellteilung als Embryonen bezeichnet und von uns, nach optimaler Bebrütung im Embryoskop, nach 2-5 Tagen in die Gebärmutterhöhle übertragen. Diesen Vorgang nennt man Embryotransfer.

Die Indikation für die Durchführung einer IVF sind:

  • ein beidseitiger Eileiterschluss durch eine vorangegangene Entzündung, oder Sterilisation
  • eine vorliegende idiopathische Sterilität (bei beiden Partnern kann keine Ursache für die   Zeugungsunfähigkeit nachgewiesen werden)
  • eine mittelgradig eingeschränkte Spermienqualität
  • eine jahrelange erfolglose Behandlung mit Zyklusmonitoring, hormoneller Stimulation oder Insemination trotz optimaler Bedingungen.
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