Insemination

Die Insemination wird häufig dann durchgeführt, wenn die Anzahl der Samenzellen (Spermien) vermindert, ihre Beweglichkeit eingeschränkt oder die Aufnahme bzw. der Transport der Spermien von der Scheide in die Gebärmutter gestört ist. Zum Zeitpunkt des Eisprungs werden die aufbereiteten („gewaschenen“) und konzentrierten schnell beweglichen Spermien mit Hilfe eines dünnen Katheters direkt in die Gebärmutterhöhle übertragen. Die Aufbereitung der Spermien dauert je nach Qualität etwa 60- 90 Minuten.
Eine Karenzzeit vor der Spermienabgabe muss nicht eingehalten werden.

Eine Insemination empfehlen wir bei mittelgradig eingeschränkter Zeugungsfähigkeit. Meist wird gleichzeitig eine hormonelle Stimulation der Partnerin durchgeführt um eine optimale Eizellreifung zu erhalten und die Schwangerschaftsrate zu erhöhen. Die individuell berechnete Hormonmenge wird durch Hormonbestimmungen im Blut und Ultraschalluntersuchungen überwacht, um möglichst nur einen reifen Follikel zum Eisprung zu bringen. Nur durch eine subtile Hormonbehandlung und Überwachung können Mehrlingsschwangerschaften vermieden werden.

Sollte sich dabei zeigen, dass unerwartet doch zu viele Eizellen herangewachsen sind, kann es notwendig sein, dass auch einmal ein Behandlungszyklus abgebrochen werden muss, um eine Mehrlingsschwangerschaft zu vermeiden.

OBEN